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Mit seinem neuen Buch „Wandlung im Raum der Göttin „ taucht Roland Steidl tief ein in die Schmerzen, die das Ende einer Liebe begleiten.

Roland Steidl, Philosph, Autor, Erwachsenenbildner, arbeitet im Diakoniewerk Gallneukirchen. Foto: Verlag Freya

„Es ist was es ist“ – mit diesem Satz aus einem Gedicht von Erich Fried beginnt der Erzähler seine Reflexion über das was war – zwischen ihm und der Frau, die er Magdalena nennt. „Er spürte den Schmerz. Eine feine Traurigkeit schlich sich heran und wurde stärker – eigentlich war ihm nach Weinen zumute. . . . „ Immer tiefer taucht er ein in seine Fiktion von Liebe. Aber als der Schmerz nachlässt, erkennt er, dass sich etwas durch sie hindurch offenbart hatte. Etwas Höheres hatte versucht, durch die attraktive Gestalt der Frau seine Aufmerksamkeit zu gewinnen. Der  Erzähler  verknüpft seine Gedanken mit Gedichten großer Autoren und endet schließlich mit Kohlelet: „Alles hat seine Zeit“.

Der Autor in einer Kurzbeschreibung des Verlages: Roland Steidl,  Jahrgang 1956, ist Philosoph, Erwachsenenbildner und Autor. Seit Langem beschäftigt ihn die Sorge um die Zukunft der Erde. Ihm liegt die Bewahrung des Menschlichen in seiner Vielfalt und Tiefe am Herzen. Die Beziehung zwischen Mann und Frau wird für ihn zunehmend zum Schlüsselthema im Blick auf die Heilung der Erde.
Er ist Vater zweier Töchter, Marie und Sophie. Seit über zwanzig Jahren arbeitet er im Diakoniewerk Gallneukirchen.

Veröffentlichungen: Lebensspuren, 2004; Die Weisheit des Hirten, 2008; Umdenken – Anders leben, 2009; Mensch sein – Mensch werden, 2010 (gemeinsam mit Gerda Elisa Lengauer)
Erhältlich ist das Buch “Wandlung im Raum der Göttin” aus dem Freya Verlag im guten Buchhandel (z.B. Wurzinger in Freistadt) und natürlich auch bei Amazon.

In Kleinzell behauptet sich der Gasthof Scharinger als Platzhirsch. Er ist neben Bäcker und Fleischer der letzte Nahversorger am Ortsplatz.

Das Fleischbrot ist wahrlich groß aufgelegt, da hat der Wirt sich erfolgreich bemüht, das große Brettl zu füllen und – was wir besonders gerne mögen – mit der “Garnitur” wurde nicht geFleischbrotspart, also Zwiebel, Essiggurkerl, Senf, Kren, Paprika in üppiger Proportion zu Brot und Bratl. Auch die Fritattensuppe als Vorspeise war recht g’schmackig.

Ein fröhlicher Wirt versorgt die Gäste im Gasthof Scharinger in Kleinzell.

Für mehr hat der Hunger mitten am Nachmittag nicht gereicht – aber die Berner Würstl, die der Sepp an den Nachbartisch serviert waren zumindest von der Dimension des Arrangements her auch nicht von schlechten Eltern.

Die Wirtsstube ist sichtlich in den 90ern neu eingerichtet worden. Nicht so gemütlich, wie eine alte Stube, aber ganz nett. Summa Summarum also ein recht zufriedenstellender Einkehrschwung im Oberen Mühlviertel. Und nette Leute haben wir in Kleinzell auch getroffen!

Web: Gasthof Scharinger im Granitland

Die gebürtige Freistädterin Ingrid Schiller ist Sängerin, Kabarettistin, Kulturmanagerin und Sprachtrainerin. Für heuer hat die vielseitige Künstlerin wieder eine ganze Reihe Auftritte am Programm. Im Interview erzählt sie über ihre Pläne und ihr Faible fürs Mühlviertel.

Wann war für dich klar, dass du mit Gesang / Kabarett deinen Lebensunterhalt bestreiten möchtest?

Zuerst war es nur ein Wunsch und dann hat sich mein Leben immer mehr in diese Richtung entwickelt. Wenn man konsequent an etwas arbeitet, kommt irgendwann etwas dabei heraus.

Du singst, du machst Kabarett, du gibst Rhetorik-Seminare – gibt es noch was, was du unbedingt machen möchtest?

Was ich unbedingt wollte, hab ich schon gemacht. Große Freude bereitet mir meine neue CD Messaggi d’Amore die vom  Brucknerhaus produziert wurde und sehr gut ankommt. Ansonsten lasse ich die Dinge gerne auf mich zukommen. Wie z.B. unseren DREHORGELSTRASSENKREUZER. Hier habe ich gemeinsam mit der  japanischen Tänzerin Yukie Koji, dem Schweizer Regisseur Hanspeter Horner und meinem Mann, dem Drehorgelkabarettisten Franz Schwentner, ein Programm entwickelt. Die Idee dazu entstand beim gemeinsamen Frühstück vor einem Jahr.  Ich schätze Begegnungen mit interessanten Menschen und lege Wert auf eine bestimmte Qualität der Zusammenarbeit. Wir leben in einer spannenden Zeit, in der unsere Fähigkeiten auf verschiedenen Ebenen gefordert sind. Who knows?

Kabarettistin, Sängerin, Kulturmanagerin: Ingrid Schiller aus Freistadt

Wo möchtest du am liebsten auftreten?

Im Posthof Linz,  am 23. Februar 2012 um 20 Uhr,  mit meinem Kabarettprogramm “Bremsstorming”. Im Botanischen Garten, am 13. Juni 2012 um 19 Uhr,  mit Kabarettliedern, Canzoni und Chansons”.

Und vielleicht singe ich auch einmal bei aufgehender Sonne auf’s Meer hinaus.

Wie kommst du zu deiner Liebe für alles Italienische?

Das hab‘ ich mich auch schon gefragt und keine eindeutige Antwort gefunden. Eine Liebe für alles Italienische wäre mir allerdings zu viel . Was ich bieten kann, ist eine Liebe zur Sprache, vor allem zur Musikpoesie. Davon gab und gibt es in Italien sehr viel zu entdecken. In meiner Jugend hab ich Urlaubs-Sprachkurse gemacht und dabei festgestellt, dass ich mir Liedertexte leicht merken kann.  Über die Jahre hab ich viel Musik gesammelt und nun singe ich meine Lieblingslieder mit sehr guten Musikern an meiner Seite.

Was ist dein Lieblingsplatzerl daheim im Mühlviertel?

Ich wohne jetzt im Innviertel und bin hier schon voll integriert.  Sobald ich über die Donau in Richtung Mühlviertel fahre, spüre ich eine warme Vertrautheit, die wahrscheinlich über Generationen gewachsen ist und die ich in mir trage.  Das Mühlviertel mag ich vor allem landschaftlich, farblich und menschlich. Daher nutze ich jede Gelegenheiten für Ausflüge ins Mühlviertel.

Zur Info:

Die CD MESSAGGI D’AMORE gibt es Brucknerhaus-webshop: www.brucknerhaus.at Hörproben und Downloads gibt es bei www.preiserrecords.at , bei  amazon  und im  i-tunes-store.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein ertragreiches, freudvolles Jahr 2012 -

fröhliche Feste und ruhige Stunden,

Energie für die Arbeit und Zeit für Entspannung,

Heiterkeit unter Menschen und stille Stunden für euch selbst.

Wir freuen uns, wenn ihr immer wieder im Mühlviertel-Blog vorbeischaut. Anregungen, Kritik, Text-Beiträge und Fotos aus und über das Mühlviertel sind jederzeit willkommen.

Im Winter nach Griechenland? Für eine gebürtige Weitersfeldnerin ist das Alltag. Die Liebe hat  Klaudia Koumadoraki – Leopoldseder 1993 nach Kreta verschlagen. Die Verbindung zu Österreich ist aber nie ganz abgerissen – dank Olivenöl. . . .

Kostas und Klaudia Koumadoraki

Nach der Schule arbeitete Klaudia Leopoldseder zehn Jahre lang bei der Lebenshilfe. 1990 schließlich packte sie die Abenteuerlust und sie wechselte als Reiseleiterin nach Paleochora auf der griechischen Insel Kreta. Unter blauem Himmel und griechischer Sonne lernte Klaudia dort  ihren Mann kennen und lieben. 1994 wurde geheiratet.

Jetzt ist Klaudia Landwirtin. Die beiden übernahmen den Hof der Schwiegereletern. In erster Linie produzieren die Koumadorakis Olivenöl. Aber auch Wein und Fruchtaufstriche kommen direkt vom Hof. Die köstlichen Produkte sind es auch, die heute die Brücke nach Österreich bilden. Klaudia meldete in Österreich das Handelsgewerbe an und eine Mitarbeiterin sorgt dafür, dass die griechischen Köstlichkeiten auf Märkten in Österreich zu kaufen sind. Neben den eigenen Erzeugnissen gibt’s da auch Produkte aus Olivenholz, Kosmetik aus Olivenöl, Gewürze und vieles mehr von anderen griechischen Bauern. Auch übers Internet sind Klaudias Waren erhältlich: www.olivenoel.gr.

Die Koumadorakis pendeln ebenfalls zwischen den beiden Ländern. Klaudia: „In den Sommermonaten sind wir in Österreich und über Winter auf Kreta“. 2002 wurde deshalb in Summerau ein Haus gebaut, das Klaudias Firma auch als Lager dient. In Kreta haben die beiden ein Häuschen in Sarakina, einem Urlaubsort an der Küste.

„Wir sind sehr, sehr glücklich und zufrieden mit unserer Arbeit und mit unserem Buisness“, fasst Klaudia ihr Leben zwischen Mühlviertel und Kreta zusammen.

Frohes Fest und schöne, ruhige Weihnachtsfeiertage mit euren Lieben wünschen wir allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs. Als Gruß von daheim gibt’s ein paar Zeilen zum Nachdenken – einen Absatz aus einem Gedicht von Leopold Wandl, legendärer Mundartpoet aus Mauthausen:

Z’weng und z’vü . . .

“Net gar so laut sei’

und net sovü Pracht,

aft ziagt dá Fried’n ei’

und heili’ wird d’Nacht.

Net sovü schengá,

doh gebm – vü mehr gebm,

á bißl mehr denga

und glücklicher lebm.”

Buch: Da Lichatn zua – Gedichte und G’schichten um d’Weihnachtszeit

Als Geschenktipp in letzter Minute sind Bücher ideal. Noch dazu ist jetzt die Auswahl an Neuerscheinungen besonders groß. Für Schnellentschlossene also noch zwei Tipps für Weihnachten.

Mit einem Krimi lässt der Steyregger Journalist und Autor Thomas Hartl aufhorchen. Seine Erfahrungen als ehemaliger Gerichtsberichterstatter der Urfahrer Rundschau waren ihm sicher dienlich, als er die spannende Story von der 20-jährigen Linda entwickelte. Aus dem Klappentext: “Ihr Freund Tom erscheint nicht zum vereinbarten Treffpunkt. Er wird tot aufgefunden, brutal ermordet. Und es wird noch schlimmer. Linda gerät unter Mordverdacht und die Indizien sprechen gegen sie. Mit allen Mitteln versucht sie sich gegen ihren schärfsten Gegner, Richter Raymann, einen psychopathischen Gerechtigkeitsfanatiker, zu wehren. Vergeblich. Sie sieht nur mehr einen Ausweg, der ungerechten Verurteilung zu entgehen: die Flucht. Sie schnappt sich als Geisel einen jungen Journalisten, der bald zum Komplizen wird, weil diese heiße Story seine Chance für den ersehnten beruflichen Aufstieg ist.” Erhältlich ist das Buch”Brave Mädchen morden nicht” aus dem Verlag Kehrwasser um 19,95 Euro (ISBN: 978-3-902786-07-4) natürlich bei Amazon oder direkt beim Autor.

Mundartliches bietet dagegen der erst 19-jährige Autor Kevin Weidinger aus Schwarzenberg in seinem Buch “Zwischen Skaterschua und Trochtngwondt”. Aus Kevins Website: “Auf knapp 100 Seiten beschreibt der ‚’jüngste Dichter der Region‘ u.a. seine Heimat im Dreiländereckgebiet. Dabei schreibt er aber nicht nur über Land und Leute, Kultur und Sehenswürdigkeiten – sondern zeigt auch durchaus kritisch auf regionale Probleme wie Rassismus, Waldsterben und Landflucht. Kevin beeindruckt auch mit Gedichten wie “Da Christbaum wird zu Palme”, “Bruada” und “Moldaukinder.” Erhältlich ist das Buch um 18 Euro direkt beim Autor, oder bei Amazon (ISBN-13: 978-3-902773-01-2)

Rezepte für Hausmannskost wollen laut unserer Facebookumfrage die meisten Mühlviertel-Blog-Fans. Daher haben wir uns für die Weihnachtsmenü-Empfehlung für einen traditionellen Schweinsbraten entschieden. Hans Weinzinger beschreibt, wie er ihn am liebsten hat:

Bei Anni und Hans Weinzinger abgeschaut: Das Weihnachtsbratl.

Ein großes Stück (mindestens  2 Kilo) Schulter oder Schopf beim Fleischhauer seines Vertrauens rechtzeitig bestellen – mit Schwarte natürlich, damit das fertige Bratl auch ein knuspriges Mäntelchen bekommt. Den Braten mit Salz und zwei, drei  zerdrückten Knoblauchzehen einreiben, Kümmel drauf und etwas Pfeffer und ab ins Bratrohr. Bei guter Hitze langsam braten, dazwischen immer wieder das heiße Fett abseien und  Wasser oder Suppe über den Braten gießen, damit der Bratensaft schön dunkel und intensiv wird. Nehmt euch für den Braten gut Zeit. Zwei, drei Stunden sollte er schön gemütlich dahinschmoren können. Daneben könnt ihr in aller Ruhe den warmen Krautsalat und die Mehlknödel zubereiten und euch auch noch bei einem Bierchen ein Tratscherl in Vorfreude auf das leckere Mahl gönnen.

Warmer Krautsalat: Weißes Kraut von Hand oder mit der Brotschneidmaschine ganz fein aufschneiden. In einem Gemisch aus Wasser, Salz und Kümmel bissfest kochen. Dann das Wasser abseien und mit Essigwasser aufgießen. Es wär natürlich kein mühlviertler Krautsalat, wenn nicht obenauf noch Speckwürferl kämen, die zuvor in einer Pfanne goldbraun angebraten wurden.

Erdäpfelknödel mag nicht jeder. Wer sie nicht kennt, sollte jedenfalls gewarnt werden: Sie sind staubtrocken und fest – also ideal um so ein kräftiges Schweinsbratlsaftl aufzutunken. Was man dazu braucht, ist schnell gesagt: Gekochte Erdäpfel (bitte mit Schale kochen und dann schälen) noch heiß mit einer Gabel zerdrücken und salzen. Darüber mindestens die gleiche Menge Weißmehl streuen und mit den Händen kräftig kneten, sodass das Gemisch sich zu Knöderl formen lässt. In heißem Salzwasser oder Suppe kochen, bis die Knöderl an der Oberfläche schwimmen. Für einen Mühlviertler sind die Mehlknödel dann perfekt, wenn sie innen noch ein bisserl “stauben”, also beim Aufschneiden in der Mitte noch Mehl sichtbar ist.

Wer mag, kann davor noch eine kräftige Rindsuppe mit Leberknöderl (am besten gleich beim Fleischhauer mitnehmen) oder Schöberl anrichten. Zum Mahl passt natürlich Bier oder auch ein kräftiger Rotwein. Und als Nachspeise gibt’s Weihnachtskekserl oder Vanilleeis mit Rumfrüchten. Davor aber muss noch mit einem Schnapserl das deftige Bratl stilgerecht abgerundet werden.

Nach so einem Weihnachtsmenü sind alle ideal vorbereitet für den TV-Kinderfilmnachmittag oder das ultimative Fernsehschlafen.

Guten Appetit und frohes Fest!

Rechtzeitig für die Weihnachtswunschliste haben wir gleich drei Buchempfehlungen parat.

Für Handarbeitstiger ideal ist das Büchlein “Die Knopfmacherin” von Sabine Krump aus Ried in der Riedmark. Aus Liebe zum alten Kunsthandwerk hat sie dieses Buch geschrieben. Und auch,  um die damalige Zeit, als das Knöpfenähen noch zur notwendigen Heimarbeit im Wald- und Mühlviertel gehörte, nicht vergessen zu lassen. “Schon meine Großmutter, meine Mutter und sogar mein Onkel haben als Kinder Zwirnknöpfe genäht”, erzählt Sabine, der das alte Handwerk ebenfalls im Blut liegt. Die wunderschönen, stimmungsvollen Bilder mit den handgewickelten Zwirnknöpfen zwischen Blumen und Blättern arrangiert,  stammen ebenfalls von der Autorin und sind in deren Naturgarten entstanden. Erhältlich ist das 64 Seiten starke Büchlein im Format 21 x 21 mit Fadenheftung um 19,50 Euro (excl. Versandkosten) bei der Autorin (einmalige, limitierte Ausgabe). Bestellungen können auch auf der Facebookseite von “Zwirnknöpfe Sabine Krump” abgegeben werden.

Mundartfreunde werden mit dem letzten Werk des heuer verstorbenen Autors Leopold Pammer ihre große Freude haben. Unter dem Pseudonym Leobaldus Arborius veröffentlichte Pammer heuer “Römische Fabeln auf Mühlviardlarisch”. In der “altertümlichen” Sprache seiner Mutter werden die Tier-Fabeln von Aesop und Phaedros zu echten Mühlviertlern. “…es sind Jahrtausende alte Geschichten, in denen diese Tiere für die Fehler und Schwächen der Menschen stehen und handeln”, schreibt Pammer im Klappentext. Überraschend sei, wieviel Aktualität, psychologischer Scharfsinn und Lebensweisheit darin stecke, so der Autor. Den kurzen Originaltexten folgt jeweils die Mühlviardlarische Übersetzung. Schwierige, oder schon vergessene Mundartausdrücke werden außerdem in einem Glossar am Ende erklärt. Die Illustration stammt ebenfalls aus der Familie Pammer. Sie wurde von Leos Tochter Raphaela beigesteuert. Das Buch aus dem novum eco Verlag ist um 15,70 Euro bei Amazon erhältlich.

Kochfreuden bereitet endlich wieder “Mühlvierteln-Koch” Georg Friedl. Wer wissen möchte, wie man Kuhäute, Wespennester, Spitzbuben, Wetzsteine, Hasenohren, Mäuse oder einen Stoppelfuchs lecker zubereitet, der sollte das neue Kochbuch „Mühlviertler Küche – Geschmack und Glück der Einfachheit“ um 24,90 Euro direkt beim Autor oder im Buchhandel erstehen. Doch keine Angst – bei den obgenannten Gerichten handelt es sich nicht um allzu Exotisches. Dahinter stecken traditionelle Mühlviertler Gerichte, die Kochkünstler Friedl zeitgemäß adaptiert und mit eigenen Ideen angereichert hat. Das neue Kochbuch ist bei Amazon um 24 Euro erhältlich.

Das Museumsdorf in Reichenthal gleich unterhalb des Schlosses Waldenfels eignet sich ganz vortrefflich für einen vorweihnachtlichen Marktbummel.

Die schlicht gezimmerten Hütten, die Krippe mit friedlich vor sich hinfutternden Schafen, die Wärmestube im Uhrenmuseum, das mächtige Schloss mit seinem romantischen Innenhof – in Reichenthal passt einfach alles zusammen. Auch kulinarisch sticht das Angebot hervor. Neben den üblichen Bratwürstl und Folienerdäpfeln gab es eine extra feine Krebssuppe mit Zutaten aus dem nahe gelegenen Fischteich zu verkosten. Der “Mühlenadvent” verdient einen römischen Einser und bekommt jetzt schon die Zusage: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

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