DES IS A RED
11. Nov 2011 von Mühlviertel-Blog
Ein Beitrag des Austrian Netzwerk in Toronto auf Facebook über lustige Österreichische Maßeinheiten (von Futzerl bis Wengerl) hat uns motiviert, eine Seite für die Mühlviertler Mundart zu öffnen. Also halten wir hier fest, was sich so mit der Zeit ansammelt. Uns interessiert vor allem, welche Ausdrücke in der Alltagssprache noch Verwendung finden. Natürlich werden wir auch hin und wieder auf die “Bibel” der Mühlviertler-Mundart “Milfait – Das Mühlviertel – Sprache Brauch und Spruch” zurückgreifen. Aber all zu genau nehmen wir’s nicht. Beiträge können über Facebook oder an die E-Mail-Adresse muehlviertel-blog@muehlviertel-blog.at gepostet werden. Auch Kommentare auf dieser Seite sind willkommen.
So ein Seicherl: Man könnte natürlich auch Sieb sagen. Dann ist die praktische Verwendung gleich klar. Bei uns verwendet man das Wort als Schmähwort für Leute, die durchlässig sind wie ein Sieb, unverlässlich, schwach und feige.
Heit gibt’s an Bunkl: Der Guglhupf / Kuchen am Feiertag – am liebsten ein Marmorkuchen oder ein Germguglhupf von der Pepi-Tante.
Brunz’n, Lulu, Wischeln, Soachan, Bachan. . . Da gibt’s ein nettes G’schichtl, vorgetragen von unserem unvergesslichen Nachbarn aus Bayern, Gustl Bayrhammer: “Er zieht sich aus, genüsslich grunzt er. Er lasst an Schoaß und nachher brunzt er. Wer ? Dein Ideal, der Herr Gemahl”
Reibaknödel - besser verständlich “geriebene Knödel” genannt, bestehen zum Teil aus rohen geriebenen und zum Teil aus gekochten Erdäpfeln. Neben dem Mühlviertel ist auch das Waldviertel für die gummiartigen, aber köstlich flaumigen Knödel bekannt.



Zu den Mühlviertler Ausdrücken:
Bunkl: Der Guglhupf / Kuchen am Feiertag – ……..
Bei uns in Neumarkt heißt das Bunki – a Feichtabunki!